Ablösung eines selbst entwickelten Softwareproduktes durch eine KI-gestützte Neuentwicklung

Auftraggeber

Branche
Informationstechnologie / Bauwirtschaft

Größe
Kleinunternehmen

Mandat

Funktion
Projektleiter »Produkt-Neuentwicklung« / Software-Architektur

Auftrag
Ablösung eines Bestandsproduktes durch eine vollständige Neuentwicklung, Zusammenführung zweier Produkte auf einer gemeinsamen Kernanwendung sowie Erweiterung dieser Kernanwendung um KI-Funktionen

Einsatzort
Schweiz

Projektdauer
8 Monate

Ausgangslage/Problem

  • Das Unternehmen betreibt ein seit vielen Jahren gewachsenes Produkt auf technologisch überholter Codebasis. Eine wirtschaftlich sinnvolle Weiterentwicklung war nicht mehr möglich, das Betriebsrisiko stieg, moderne Schnittstellen ließen sich nicht mehr anbinden.
  • Fachlich überschnitt sich dieses Produkt in Teilen mit einer zweiten, moderneren Lösung des Hauses – zwei parallel zu pflegende Codebasen sind für ein Team dieser Größe dauerhaft nicht leistbar.
  • Zugleich verlangt der Markt Funktionen, die mit manueller Datenpflege nicht zu erbringen waren. Hinzu kam eine Reihe von Leistungen, die der Anbieter für seine Kunden nur manuell erbringen konnte – sie banden Kapazität und begrenzten die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells.

Aufgaben/Maßnahmen

  • Zielkonzeption: Neuentwicklung als Erweiterung der vorhandenen Kernanwendung des Hauses, um künftig beide Produkte aus einer Codebasis zu bedienen.
  • Erweiterung und Verallgemeinerung der Kernanwendung, damit sie beide Produkte trägt.
  • Architektur, Entwicklung, Code-Reviews und Testabdeckung in eigener Verantwortung – durchgängig KI-getrieben, ohne zusätzliches Entwicklungsteam.
  • Neue KI-Funktionen in der Kernanwendung: automatische Übersetzung, automatische Erzeugung strukturierter Inhalte aus Mobiltelefon-Fotos sowie KI-gestützte Klassifizierung von Inhalten. Dazu eine Kosten- und Verbrauchssteuerung für den KI-Betrieb.
  • Ablösung bisher nur manuell erbringbarer Leistungen durch Self-Service-Funktionen für die Anwender; Migration der Bestandsdaten sowie Planung und Durchführung des Cut-over.

Ergebnis

  • Die Neuentwicklung ist fertiggestellt und im produktiven Betrieb; sämtliche Bestandsdaten sind migriert, das Legacy-Produkt ist abgelöst.
  • Beide Produkte laufen auf einer gemeinsamen Kernanwendung: Weiterentwicklung und Wartung fallen nur noch einmal an, neue Funktionen stehen beiden Produkten unmittelbar zur Verfügung.
  • Die KI-Funktionen verlagern den manuellen Pflegeaufwand in die Anwendung; zuvor nur manuell erbrachte Leistungen stehen den Anwendern heute als Self-Service zur Verfügung.
  • Umsetzung in sieben Monaten – KI-getrieben und ohne zusätzliches Entwicklungsteam; Architektur, UX-Design, Entwicklung und Einführung lagen vollständig in meiner Hand.

Referenz Nr. 28