Für Investoren und strategische Käufer

Due Diligence für
Software-Geschäftsmodelle

Ich prüfe Unternehmen, deren Geschäftsmodell auf selbst entwickelter Software basiert – auf Wunsch vollständig remote. Bewertet werden Technologie, Team, Arbeitsweise und Geschäftsmodell.

Ich habe selbst mehrere Software-Unternehmen gegründet, aufgebaut und geführt. Deshalb verstehe ich den Code, die Menschen, die ihn schreiben, und die Wertschöpfungskette dahinter.

IT-Due-Diligence in Software-Unternehmen

Bei Unternehmen, deren Wertschöpfung auf Custom-Software basiert – beispielsweise aus dem E-Commerce-Umfeld – verfehlen klassische IT-Due-Diligence-Methoden regelmäßig ihr Ziel: die Werthaltigkeit des Targets richtig einzuschätzen, vor allem mit Blick auf die künftige Entwicklung.

Werkzeuge wie statische Code-Analysen oder ein automatisiertes Lizenz-Assessment kommen bei klassischen IT-Due-Diligence-Prozessen regelmäßig zur Anwendung und liefern mit geringem Aufwand Fakten für professionell aufbereitete Ergebnis-Slides.

Die wesentlichen Fragen zum Software-Stack beantworten sie bei Software-Targets aber nicht. Trägt die Architektur des Codes künftige Entwicklungen? Zeigt die Code-Historie, dass die Entwicklung wirklich einer strategischen Richtung gefolgt ist?

Die Bewertung, ob der genutzte Technologie-Stack das Target ins KI-Zeitalter tragen kann oder nicht, erfordert mehr, als automatische Werkzeuge liefern können: tiefe Kenntnis der am Markt verfügbaren Technologien und ihrer Entwicklung – und Erfahrung mit dem konkreten Einsatz verschiedener Technologie-Stacks in Software-Unternehmen.

Technische Risiken, wie veraltete Bibliotheken oder Fehler im Code, aufzudecken, ist mit automatischen Tools einfach. Die viel wichtigere Frage ist aber, ob und wie man sie mitigieren kann. Die Antwort entscheidet darüber, ob am Ende ein paar Tage Korrekturaufwand nach Day 1 stehen oder ein Red Flag. Genau diese Antwort fehlt im Due-Diligence-Report aber meistens.

Eine Bewertung der Lebensläufe der Schlüssel-Mitarbeiter findet sich recht häufig in Due-Diligence-Reports. Entscheidend ist im Software-Bereich aber, ihre Motivation und ihre Bindung an Unternehmen und Team richtig einzuschätzen. Denn der beste Code verliert schnell an Wert, wenn die Kern-Entwickler das Unternehmen verlassen.

Das sind nur einige der Punkte, an denen sich mein Vorgehen bei Software-Targets von einer klassischen IT-Due-Diligence unterscheidet.

Beispielhafte Prüfungsfragen

Technologie und Architektur

Trägt die technische Basis die Entwicklung der kommenden Jahre? Erlaubt die Architektur die nötige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells?

Produkt

Folgt die Produktentwicklung einer klaren, marktorientierten Strategie? Unterstützen die Produkt-Features die Wertschöpfung des Unternehmens?

Das Team als Asset

Wer sind die Kern-Know-how-Träger? Wer bleibt nach dem Closing, wer ist eher ein Abgangsrisiko? Wie aktuell sind Wissen und Arbeitsweise der Mitarbeiter? Funktioniert das Team?

Open Source und Lizenzen

Welche Verpflichtungen werden mitgekauft? Welche Lizenz-Risiken schlummern in den eigenen Produkten? Gibt es ein belastbares Lizenz-Management?

Daten

Welche Datenbestände existieren im Unternehmen? Wie steht es um die Rechte an den Daten? Untermauern die Daten die Aussagen des Targets im Prozess?

Infrastruktur und Security

Wie steht es um die Resilienz der Technik? Ist Cyber-Security Teil des Produkt- und Infrastruktur-Designs? Welche Cyber-Risiken gibt es, und wie ließen sie sich mitigieren?

Vorgehen und Ergebnis

Für Vor-Ort-Interviews besuche ich Unternehmen und Mitarbeiter – auch im Nicht-EU-Ausland. Auf Wunsch setze ich den Prozess aber auch vollständig remote um. Eigene Code- und Infrastruktur-Reviews können ebenfalls onsite oder remote erfolgen.

Ich führe die Prüfung selbst durch und berichte direkt an meine Auftraggeber. Fach-Spezialisten ergänzen das Due-Diligence-Team im Bedarfsfall, beispielsweise für Finance- oder Legal-Themen.

Sie erhalten einen Red-Flag-Bericht in deutscher oder englischer Sprache – auf Wunsch ergänzt um einen groben Maßnahmenplan (Post Transaction Measures), mit dem sich neben den Risiken, auch Aufwand und Kosten zur Behebung der gefundenen Probleme abschätzen lassen.

Aus meinen Mandaten

Eine Auswahl meiner öffentlichen M&A-Mandate. Alle Referenzen finden Sie unter Projekte.

Buy-Side IT-Due-Diligence,
Maschinenbau

Prüfung eines Targets im Nicht-EU-Ausland, auf Wunsch des Auftraggebers vollständig remote durchgeführt. Ergebnis war ein Red-Flag-Bericht in englischer Sprache, ergänzt um einen Maßnahmenplan zur Stabilisierung des IT-Betriebes.

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Geplante Übernahme
eines Softwarehauses

Strategische Bewertung für einen Private-Equity-Fonds: Analyse der Wettbewerbssituation des Targets und vertiefte Untersuchung ausgewählter Themen, über die vorangegangene Due Diligence hinaus.

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Verkürzte Buy-Side-
Due-Diligence

Short-Assessment für einen Private-Equity-Fonds, der durch die Übernahme eines Zulieferers den Ergebnisbeitrag eines seiner Unternehmen verbessern wollte – Bewertung von Chancen, Potenzialen und Risiken.

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Über mich

Ich arbeite seit 30 Jahren mit Unternehmen, deren Geschäft auf selbst entwickelter Software basiert – als CTO und CIO ad interim, in Restrukturierungen und in M&A-Transaktionen. Meine Auftraggeber sind mittelständische Unternehmen in Deutschland und der Schweiz sowie Investment-Gesellschaften als deren Eigentümer.

Der Unterschied zur rein prüfenden Betrachtung: Ich habe Software-Produkte selbst verantwortet, aufgebaut, migriert und abgelöst. Was ich beim Target sehe, bewerte ich nicht nach einem Methoden-Handbuch, sondern nach meiner eigenen Erfahrung als Inhaber, Geschäftsführer und Berater.

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